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Das Mädchen, die Taube und zweimal volles Haus

Wenn zehnjährige Schüler ein Märchen aus uralter Zeit spielen und es trotzdem hochaktuell ist, kann es nur Charles Way geschrieben haben – und in der Grundschule Hillesheim aufgeführt werden. Way erzählt in „Cinderella“ (Aschenputtel) eine moderne Geschichte im Mantel eines Märchens aus uralter Zeit: Ein einfaches Mädchen und ein Prinz, eine exzentrische Stiefmutter, zwei verwöhnte neue Schwestern, ein König, der sich nicht kümmert, eine Fee, Mozart und die Taube, das sind die Hauptakteure.

Kinder werden in eine zusammengewürfelte Familie gesteckt, ohne dass sie jemand fragt, dabei bleiben Wünsche und Gefühle auf der Strecke. Charles Way zeigt in „Cinderella“, wie schwierig es ist, sich von den Vorstellungen und Erwartungen seiner Eltern zu befreien und selbst über sein Leben zu bestimmen – bis hin zum märchenhaften Happy End.

Mehr als 400 Zuschauer erlebten die beiden „Cinderella“-Aufführungen in der Grundschule Hillesheim an zwei Tagen, 14 Schüler und drei Lehrer agierten als Schauspieler. Mit Orchester, Tänzerinnen und vielen mitgestaltende Gruppen fügte sich alles zu einem großen Musiktheater. Hinzu kamen die Plakatgestalter, Bühnenbauer, Kostümdesigner und Musiker – allesamt Schüler und Ehemalige sowie Lehrer der Kreismusikschule. Am Ende gab es für alle großen Applaus des Publikums.

           

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